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Die Arbeitswelt ändert sich. Und Bilder können helfen.



Einiges hat sich geändert in den letzten Jahren. Egal ob es große Kündigungswellen aus wirtschaftlichen Gründen sind, ob es das große Fragezeichen ist, wie man die KI sinnvoll in Prozesse integriert oder ob es Strukturen sind, die verändert werden müssen. 



Als zeichnende Beraterin bin ich immer mitten drin in diesen Prozessen. Ich habe vor Jahren noch die Sätze gezeichnet oder geschrieben, dass KI keine Arbeitsplätze ersetzen wird, sondern nur Prozesse erleichtert und Arbeiten übernimmt, die keiner machen möchte. Die frei geworden Kapazitäten sollen künftig sinnvoll an kreativer Stelle eingesetzt werden. Heute nehme ich solche Sätze schon lange nicht mehr auf. Heute wird in jedem Workshop, den ich mit dem Stift begleite, nach Antworten gesucht, wie einerseits Automatisierung Arbeitsabläufe vereinfachen soll und anderseits, wie man individuelle Kundenbedürfnisse integrieren kann. Viele Organisationen und Teams kämpfen zur gleichen Zeit mit den gleichen Themen. Ich bekomme viele Internas mit und kann mittlerweile schnell erkennen, wo etwas gut läuft und wo nachgebessert werden darf. 


Transparenz und Teilhabe sind die Grundpfeiler jeder guten Organisationsstruktur.

Das Thema der Arbeitsstruktur zeichne ich im Moment sehr häufig. Früher hat Top Down funktioniert, heute nicht mehr. Wenn die Organisation besonders groß ist, ist eine flache Hierarchie aber nicht so einfach umzusetzen. Es gibt Unternehmen, wo es schon ganz gut funktioniert, aber die meisten hadern noch mit dieser Umgestaltung. 

 

Mitbestimmung macht die Mitarbeitenden langfristiger zufriedener als jede Gehaltserhöhung. Es bleibt nicht aus, dass Entscheidungen hin und wieder von oben getroffen werden. Werden diese Entscheidungen jedoch transparent erklärt und sind diese für die Mitarbeitenden dadurch nachvollziehbar, werden die Entscheidungen auch mitgetragen.

 

Erfolgt diese Transparenz oder Logik nicht, folgen Kündigungen oder (noch schlimmer) stille Resignation. 

Da ich in meiner Funktion immer aus der Helikopterperspektive auf die Themen der Organisation schaue und als Externe sowohl die Gedanken der CEO's mitbekomme als auch die der Mitarbeitenden, bekomme ich einen sehr guten Überblick.

 

Eine gute Idee bei solchen Konflikten ist es, Entscheidungen beispielsweise auch mal zeichnen zu lassen. Ganz transparent auf den Grundlagen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Das kann durchaus eine Kündigungswelle abfangen. 



Haben Sie das auch schon erlebt? In einem Meeting wird viel geredet, aber am Ende geht jeder mit einem anderen Verständnis nach Hause. Komplexe Inhalte rein verbal zu vermitteln, führt oft zu Missverständnissen. Die Lösung liegt in der Kombination aus klarer Struktur und einfachen Zeichnungen. 


Warum Bilder das Verstehen beschleunigen

Das menschliche Gehirn verarbeitet visuelle Informationen um ein Vielfaches schneller als reinen Text oder gesprochenes Wort. Wenn wir Inhalte nicht nur hören, sondern gleichzeitig sehen, passiert Folgendes:

  • Gemeinsamer Fokus: Alle Teilnehmer blicken auf dasselbe Bild. Das verhindert, dass Gedanken abschweifen.
  • Besseres Gedächtnis: Die Verknüpfung von Wort und Bild (Dual Coding) sorgt dafür, dass Informationen langfristig im Gedächtnis bleiben.
  • Schnelle Orientierung: Gut strukturierte Plakate zeigen sofort, was wichtig ist und wie Themen zusammenhängen.

Zeichnende Berater können, im Gegensatz zu reinen Illustratoren, einen Raum zu schaffen, in dem Ideen entstehen und wachsen können. So können Themen sichtbar gemacht werden, wo vorher nur ein undefinierbares Gefühl, Gedanke oder PowerPoint Folien herrschte. 

Im Bereich der visuellen Prozessbegleitung gibt es viele Methoden, wie mit dem Stift in der Hand Lösungen entstehen können und sichtbar werden. 

 



Die Verschmelzung von Prozessbegleitung und Visualisierung.

Die Kombination von Beratung und Live zeichnen lässt Bilder entstehen, die nachhaltig wirken und den Prozess des Unternehmens unterstützen. So wird beispielsweise in der Strategiebild-Erstellung ein Workshop vorab empfohlen, den ich "Denken mit dem Stift" nennen. In diesem Workshop werde mit Hilfe des Stiftes die Inhalte, die ein Strategiebild haben sollte, gemeinsam erarbeitet. Denn in den allermeisten Fällen, sind diese zu zeichnenden Inhalte nicht wirklich klar.

 

Meine Kollegin, auch eine Expertin im Bereich der Strategiebild-Erstellung, Gabriele Schlipf, sagt immer: "ich kann keinen Baum zeichnen. Ich kann einen Apfelbaum, einen Weihnachtsbaum oder einen Laubbaum zeichnen. Welchen möchten Sie?".

 

Anhand dieser Fragestellung kann man gut ersehen, wie wichtig ein Bild  ist und sehr häufig wird jetzt erst klar, dass jeder einen anderen Baum im Kopf hatte. Der Prozess mit dem Stift zwingt die Gruppe jetzt aber, sich auf einen Baum zu einigen. Am Ende können alle das Gesagt und Entwickelte mittragen, weil sie gesehen wurden, integriert wurden und sich aktiv einigen konnten. 



Wenn Sie in einem Unternehmen oder Organisation tätig sind, wo eventuell Unzufriedenheit herrscht, wo Prozessen nicht klar sind oder wenn eine Vision an die Mannschaft kommuniziert werden soll, melden Sie sich doch einfach gerne unverbindlich bei mir. Wir schauen gemeinsam, ob und wie die Einbindung einer zeichnenden Beraterin sind macht. 

Wenn Du Visualisiererin bist und gerne tiefer in den Bereich der Beratung eintauchen möchtest, schau Dir doch einmal unseren neuen Workshop an, wo wir genau diese Expertise vermitteln.